BearsOnTour mit neuem Tour-Video

Das die Bären aus dem Norden deutschlands nicht nur Musik produzieren ist allgemein bekannt. Am Freitag erschien auf YouTube ihr neues aufregendes Video von der Tour durch Polen, genauer Kaschubei.

Indie-Feed wünscht euch viel Spaß beim schauen des Tour-Videos. Wenn es euch gefällt, lasst für das Video auf YouTube einen Daumen noch oben da.

Clean Spill – Die Strokes fürs 21te Jahrhundert?

Nachdem The Strokes nun doch ihren Studioaufenthalt dementiert haben und die gemeinsamen Besuche der Musikschmiede als „…ein paar einfache Versuche…“ betitelten, war dich sehr froh als ich durch einen Zufall auf die Clean Spills stieß. Beim Fitness knallte mir mein Smartphone auf den Boden. Die darauf folgend hektischen Bewegung und Eingaben auf dem Touchscreen führten mich zum Titel „Note to Self“ der Clean Spills.

Wieder auf dem Laufband angekommen, folgten direkt alle weiteren auf Spotify verfügbaren Songs der vier Jungs aus Kalifornien. Die Tracks erinnern stark an die älteren Platten der Strokes und versetzen einen zurück in die Zeit, wo es noch erlaubt war einfach mal drauflos zu trällern. Auf jeden Fall sind die Titel sehr schön anzuhören und haben ein durchgängiges Tempo. Weiterlesen →

Nilüfer Yanya jung grandios

Ganz großes Kino was die Lady Yanya da liefert. Sei die Künstlerin mit ihren 21 Jahren auch noch voll am Anfang, so besticht Sie mit grandiosem Stil und eigenem Sound. Ungewöhnliche Rythmen und die älter anmaßende Wangenstimme sind eine Kombination wie Sie am Musikhimmel gebraucht wird.

Wer genau hinhört, kann einen Hauch von Parallele zu Declan McKenna finden. Ebenfalls blutjung und es trotzdem voll auf dem Kasten haben – Zwischen simpler und doch eleganter Gitarre, groovy und einfach nur hingäblichen Sound. Sehr empfehlenswert. Unten wie immer ein paar Links. Überzeugt euch selber von der künstlerischen Leistung. Viel Spaß beim Hören.

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Fake Laugh mit Debütalbum

Elf Songs umfasst das erste Album von Fake Laugh aka Kamran Khan. Zwar ist klar zu hören das die Songs des Albums gegenüber der frühen Titel etwas an Tempo verloren haben, die Tracks entsprechen jedoch dem durchgehenden Stil seiner ersten EPs.

Daher kommen Fans des im Frühjahr 2016 veröffentlichten Materials voll auf Ihre Kosten.

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Mt. Joy mit wahrhaft viel Freude im Gepäck.

Ein kotzender, bunter Bär auf dem Cover? Dahinter kann sich nur etwas außergewöhnliches verbergen. In der Tat sind die Singles die es aktuell auf Spotify zu bestaunen gibt, alles andere als zum Kotzen. Die Band aus Philadelphia weiß es den Raum mit guten Musik-Wipes zu berauschen. Wir sind gespannt auf das erste eigene Album das aktuell in Los Angeles aufgenommen wird. Wer mehr erfahren will, kann gerne einen Blick auf die offizielle Webseite der fünfköpfigen Band werfen. Tiefenentspannt bis Country-Folk Rock. Natürlich auch in unserer INDIE FEED Playlist auf Spotify zu finden. Wir wünschen einen sonnigen Herbstsonntag!

http://www.mtjoyband.com/

the Cocktolus – The Purpose of this Sand

the Cocktolus melden sich wieder zu Wort! Diesmal nicht nur mit einem neuen Song, sondern obendrein mit bewegten Bildern! Der Song reiht sich direkt in die nativen Rockerklänge der Kumpels aus dem Norden ein. „The Purpose of this Sand“ beweist jedoch noch mehr Horizont als der 2016 erschienene Song „Let me take you offroad„. So konzentriert sich ihr neues Werk noch mehr auf Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Leben der Bears on Tour.

Schon am aggressiveren Gesang spürt man, wie sich die Asche der unzähligen Lagerfeuer auf die Stimmbänder des Frontmanns gelegt hat. Eines ist sofort zu spüren, bei diesem Projekt ist viel Herzblut geflossen. Finaler Auftakt des Stückes ist ein unfassbar mitreißendes Gitarren-Solo, welches nur darauf wartet live noch mehr Ausprägung zu erlangen um in den Ohren der Fans lange nachhallen zu können. Wie ein Nachruf einer jeden Tour – der Bears on Tour.

Viel Herzblut, dass beweist auch die Bildgewalt vom neuen Video. Näher dran an der Na(Tour). Viele Elemente flossen in die Produktion des Videos ein. Aufnahmen von zu Hause, von Unterwegs und von Ihrer alten Wirkungsstätte bringe den Fan näher an das Gefühl, welches the Cocktolus ausmachen.

Manch einer mag auch bei diesem Projekt feststellen, dass Qualität einen Namen hat, denn wer Pulverfuzz Records liest, geht schlicht davon aus, dass Pulverfuzz Records drin ist. Recht hat jener, der dies behauptet. So braucht sich das Label auch nach ihrem letzten Release nicht zu verstecken. In Summe ein grandioses Werk.

http://www.bearsontour.de/

https://www.facebook.com/bearsontourette/

http://www.pulverfuzz.de/

Der Strokes-Hives-Zwitter

Würden The Strokes und The Hives ein Kind gebären, so käme etwas wie Animal House dabei heraus. Nicht jedermanns Geschmack und doch wird die Musik der wer hätte es gedacht, australischen Band, die Fans der beiden Rockbanden kurz vor dem Lautsprecher verharren lassen. Es kann bei Animal House nicht zwingend von Ähnlichkeit zu The Hives oder gar The Strokes gesprochen werden, doch fühlt man sich bei den Klängen ein Stück zu Hause.

Absolut keine Gitarrensaite wird bei den vier Jungs geschont, gleiches gilt allerdings auch für Stimme des Frontmanns. Im Grunde wartet man im Refrain nur darauf, dass die Stimmbänder verzweifelt aufgeben. Eben auch diese Stimme ist es, die den ein oder anderen etwas verhaltener auf die Musik reagieren lassen. Doch wer damals wie heute The Hives hört, wird das mit Leichtigkeit hinbekommen. Für alle die mal über die Strenge schlagen wollen oder einfach nur schnelle Riffs und Gitarren-Geklimper auf die Ohren haben möchte, so kann ich ein Reinhören nur empfehlen.

Schönes Wochenende!

Zum Glück noch heute und nicht erst gestern.

Musiker wie Andy Shauf, Andrew Bird und Jack Cooper sind in den Ohren junger Menschen die vertrocknete Vergangenheit und dennoch erhalten Sie unsere Musik wie ein gutes Museum die Geschichte der Menschheit.

Es wäre naiv zu glauben, das alte Gitarren-Klassiker Bestand haben und Saufkammellenmusik ewig lebt. Die Jugend fährt weder auf dem selben Gleis, noch haben Sie das gleiche Tempo drauf. Andere Drogen andere Sitten.

Um der Entwicklung entgegen zu treten, scheint der liebe Gott Musiker wie Andy Shauf oder gar die Band Ultimate Painting geschaffen zu haben. Ihre klare Ansage!? Früher war nicht alles besser, aber die Musik hat gestimmt. Die Alben „Green Lanes“ von Ultimate Painting und „The Party“ von Andy Shauf erwirken Gefühle und Sehnsucht nach längst vergessenen Tagen. Aber an dieser Stelle sei gefragt, warum vergessen? Genau diesem Zustand wirken die Musiker entgegen, es scheint ihr verdammter Job zu sein.

Wer an diesen schönen Sommertagen ein paar passende Klänge ohne „Overdrive“ genießen möchte, den ein oder anderen Drink in der Hand hält und grundlegend nichts gegen die 60er und 70er Jahre hat, viel Freude!